Leitfaden: Souveränismus und Anti-Authority Exremism begegnen

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Der im Rahmen des Projekts (Preparing Practitioners for the Rising Threat of Anti-Authority Extremism) entstandene Leitfaden enthält Empfehlungen und praktische Beispiele für den Umgang mit Personen, die souveränistische und anti-authority Überzeugungen vertreten. Er ist speziell auf Berater*innen, Behörden sowie Strafverfolgungsbehörden zugeschnitten, also auf diejenigen, die bei der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit am ehesten mit diesen Personen und deren sozialen Umfeld in Kontakt kommen. Um Anhänger*innen gut begegnen zu können, ist es wichtig, Fachkräfte mit hilfreichen Strategien auszustatten.

Der Leitfaden gibt einen kurzen Überblick über das Phänomen ‚Souveränismus und Anti-Authority Extremism, indem er die wichtigsten Merkmale und Verhaltensweisen der Anhänger*innen darstellt. Es führt mögliche zugrundeliegende Motivationen auf und bietet Einblicke in typische Verhaltens- und Kommunikationsweisen, um diese besser zu verstehen. Darüber hinaus werden praktische Ansätze und Strategien vorgestellt. Der Leitfaden gibt spezifische Empfehlungen für:

  • Berater*innen und psychosoziale Fachkräfte, die Unterstützung bieten und Interventionen durchführen, um das mentale, emotionale und soziale Wohlbefinden von Klient*innen und ihren Familien zu verbessern.
  • Behörden, also Mitarbeiter*innen in öffentlichen Institutionen und Verwaltungen, die bei ihrer Arbeit auf Personen mit souveränistischen und anti-authority Überzeugungen treffen können.
  • Strafverfolgungsbehörden, dazu gehören Polizeibeamt*innen, Mitarbeiter*innen des Ordnungsamts und des Justizvollzugs, die in Krisensituationen oder bei straf- oder zivilrechtlichen Konflikten mit diesen Personen oder ihren Familien zu tun haben.