Christfluencerinnen erreichen über soziale Medien insbesondere junge Menschen, die sich zunehmend von traditionellen religiösen Institutionen lösen und eine individualisierte Spiritualität bevorzugen. Ihre Inhalte sind oft emotional aufgeladen, personalisiert und setzen auf Authentizität, um eine enge Bindung zu ihren Followerinnen aufzubauen. Während einige von ihnen in kirchliche Strukturen eingebunden sind, agieren andere unabhängig, was sowohl Freiheiten als auch Risiken birgt. Problematisch sind vor allem jene Influencerinnen, die konservative, diskriminierende, oder radikale Inhalte verbreiten und dabei soziale Medien als Verstärker für ihre Ideologien nutzen. Die Broschüre beleuchtet diese Thematik, stellt mögliche Erkennungsmerkmale von möglicherweise problematische Christfluencerinnen vor, die dabei helfen sollen, solche zu erkennen und kritisch mit ihren Aussagen umzugehen.
Heiliger Schein? Herausforderungen und Kontroversen rund um Christfluencer*innen
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Die Digitalisierung hat den Aufstieg der sogenannten „Christfluencerinnen“ begünstigt, die über soziale Medien religiöse Inhalte verbreiten. Diese Influencerinnen sind vielfältig in ihrer Inszenierung und inhaltlichen Ausrichtung, was sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringt. Die Bundesarbeitsgemeinschaft religiös begründeter Extremismus e. V., kurz BAG RelEx, beleuchtet in dieser Handreichung die Rolle dieser Akteur*innen, ihre Einflussmöglichkeiten und die kontroversen Aspekte, die mit ihrer Präsenz in den sozialen Medien verbunden sind.
